E-Voting: gesunde Skepsis und OpenSource ist nötig

via Balthasar Glättli:

Parteiübergreifend haben sich junge ParlamentarierInnen heute für ein überlegteres und sorgfältigeres Vorgehen bei E-Voting (vote électronique) ausgesprochen. Die «Generation Internet» ist damit kritischer eingestellt als der Bund.

Die beiden Motionen wurden gemeinsam vorgestellt von Isabelle Chevalley (Grünliberale/VD), Balthasar Glättli (Grüne/ZH), Lukas Reimann (SVP/SG), Jean Christophe Schwaab (SP/VD). Die erste Motion (Erstunterzeichner Jean Christophe Schwaab) will die geplante Erhöhung der Anzahl Leute, die elektronisch abstimmen können, verhindern:

Der Bundesrat verzichtet darauf, den Kantonen eine Erhöhung der Grenze des 
zu elektronischer Stimmabgabe zugelassenen Elektorats auf 50% bewilligen. Er 
verzichtet also auf die im „3. Bericht des Bundesrats zu Vote électronique“ per 
1.1.2014 angekündigte Anpassung der VPR.

Die zweite Motion (Erstunterzeichner Balthasar Glättli) will im Grundsatz Systeme der ersten Generation komplett verbieten, neu zugelassen werden sollen nur Systeme, welche sowohl auf individueller Ebene als auch für das Gesamtresultat eine Verifizierung zulassen. Übergangsweise Ausnahmen sollten allenfalls einzig für die Stimmabgabe von AuslandschweizerInnen möglich sein. Bei sämtlichen Systemen soll eine Offenlegung des Quellcodes zwingend sein (Open Source):

Der Bundesrat passt Art. 27a-27q VPR folgendermassen an:
1. Der Bundesrat stoppt E-Voting-Versuche mit Systemen der ersten Generation.
2. Zugelassen sind per sofort nur Systeme, welche nicht nur die Sicherheit und
   Anonymität der Stimmabgabe gewährleisten, sondern die es auch ermöglichen, 
   dass der/die Stimmberechtigte persönlich die korrekte Übertragung ihrer Stimme 
   überprüft und dass die Abstimmungsresultate ohne Bruch des Stimmgeheimnisses 
   nachträglich verifiziert werden können (Systeme der zweiten Generation). 
3. Ausnahmen sind allenfalls übergangsweise für die Stimmabgabe von 
   AuslandschweizerInnen vorzusehen.
4. Der Quellcode sämtlicher verwendeter Systeme muss zudem vollständig offen 
   gelegt werden (Open Source), um allen Interessierten die Überprüfung von 
   Schwachstellen und Sicherheitslücken zu ermöglichen.

Die Medien haben kürzlich darüber berichtet, dass ein Hacker das Genfer E-Voting-System hacken konnte. Zum Glück geschah dies aus pädagogischer und nicht aus böswilliger Absicht. Der Hacker hat eine Systemfehlkonstruktion ausgenützt, welche als „Ursprungsfehler“ dieses Systems der ersten Generation betrachtet wird. Ein solches Risiko für die Demokratie darf nicht geduldet werden.

Da die Sicherheit zur Zeit offensichtlich nicht gewährleistet werden kann, wäre das geplante Tempo bei der Ausweitung des vote électronique schlicht und einfach schädlich. So erfüllt eine Erweiterung der E-Voting-Versuche nicht die Vorgaben von Art. 8a Abs. 2 letztem Satz BPR („Missbräuche [müssen] ausgeschlossen bleiben. »). Das Vorgehen steht zudem im Widerspruch mit dem Motto, das mehrmals im „3. Bericht des Bundesrats zu Vote électronique“ wiederholt wird: „Sicherheit vor Tempo“.

Das Vertrauen in korrekte Wahlresultate ist für die Akzeptanz von Wahl- und Abstimmungsresultaten zentral. Um dieses notwendige Vertrauen in Vote électronique zu schaffen, muss einerseits der Quellcode der verwendeten Systeme unbedingt offen gelegt werden, damit er auch von Dritten auf mögliche Sicherheitslücken überprüft werden kann. Andererseits muss die Verifizierbarkeit der Resultate individuell – wie zum Beispiel in Norwegen – und auch für das Gesamtresultat gewährleistet sein.

16.9.2013, 19:59

in-vitra Kulturen- und Kunstplattform in Biel-Bienne

Wir setzen uns für die Stärkung und Förderung junger Menschen und unserer multikulturellen Gesellschaft ein. Wir bringen Menschen zusammen um gemeinsam unsere Gegenwart und Zukunft zu gestalten.

Der multikulturelle Reichtum und die Mehrsprachigkeit der jungen Stadtbevölkerung in Biel-Bienne bieten ein hohes kreatives Potenzial. Die Menschen in unserer Stadt kommen aus über 70 Ländern, es werden über 140 Sprachen gesprochen und knapp die Hälfte ist unter 40 Jahren.

Was ist in-vitra?

in-vitra bietet aussergewöhnliche Räumlichkeiten, drei grosse Glasräume, die Tag und Nacht als Plattform unsere kreative Zusammenarbeit von Projekten präsentieren. Ein Atelier und ein Treff dient Begegnung und Austausch. In diesen Räumen soll sich das reiche Potenzial unserer multikulturellen Gesellschaft entfalten.

Was wir tun und wie

Wir wecken Interesse mit Ideen und vernetzen unkompliziert durch Engagement in gemeinsamen Projekten. Wir helfen Fähigkeiten mit Begeisterung in Projekten weiter zu entwickeln. Innovative Ideen und Visionen, die das multikulturelle Zusammenleben fördern, werden hier realisiert und in die Öffentlichkeit getragen.

Im Rahmen des Projekts Infiltrierende Fotografie - Bieler Fototage:

Wie Bieler Biel sehen / Bienne vue

Im von in-vitra angebotenen Rahmenprogramm entwerfen junge Bieler und alle interessierten Besucher Fotocollagen, animiert von Künstlern. Ihre Visionen der Stadt Biel am Wendepunkt zwischen Gegenwart und Zukunft vermitteln sie durch zu Collagen kombinierte Handyfotos. In Ateliers, Austellungen und einer Künstler-Hommage wird zu Food & Beverages, Musik, Diskussionen und Performances individuell kreiert, zusammengearbeitet und Ideen und Visionen ausgetauscht.



Ein besonderer Anlass ist am Samstagabend, den 7. September 2013, mit der offiziellen Eröffnung von in-vitra. Dazu sind ALLE herzlich eingeladen. Sie werden einiges mehr über unsere junge Kunst- und Kulturenplattform erfahren.

facebook.com/invitra
in-vitra.ch/stories/417/

20.8.2013, 12:12

Es gibt kein Recht auf unethisches Verhalten.

Andererseits gibt es jedoch jeweils ein gewisses Recht auf Freizügigkeit, was das Verhalten aber nicht ethisch besser macht. Auf dem Recht auf Freizügigkeit zu bestehen, wird somit zum unethischen Verhalten. Einer vieler lebenswerter Widersprüche.

Nuff said.

18.8.2013, 8:58

Open Air Filmvorführung in Bern am 11.8.: In Transition 2.0

In Transition 2.0 - Originalsprachen mit deutschen Untertiteln
Nur bei gutem Wetter
Bitte eine eigene Sitzgelegenheit mitbringen

Zeit: 11. August 2013 von 21:15 bis 22:45
Standort: Im Garten Spelterinistrasse 1-11 (Wohnbaugenossenschaft BERNA)
Straße: Spelterinistrasse 5
Stadt/Ort: 3006 Bern

http://www.transition-initiativen.de/events/open-air-filmvorf-hrung-in-transition-2-0

Zum Inhalt:

Wie könnte eine menschenfreundlichere Stadt aussehen, eine Stadt in der ein niedriger Energiebedarf nicht einen Verlust sondern einen Gewinn an Lebensqualität bedeutet, eine Stadt in die wir die Natur zurückgeholt und integriert haben, eine Stadt, die die Begegnung zwischen Menschen fördert und ihren Bedürfnissen gerecht wird, eine Stadt in der es viele starke lokale soziale und wirtschaftliche Strukturen gibt?

Im Film „In Transition 2.0“ werden einige Gruppen portraitiert, in denen Menschen gemeinsam erfolgreich zu mehr Nachbarschaft, eigenem Gemüse oder eigener Energieversorgung finden, das Gemeinwohl pflegen und all dies stets feiern.

Links:
zum Film: http://www.intransitionmovie.com/
zur Initiative in Bern & Quartieren: http://www.transition-initiativen.de/group/bern
das Netzwerk: http://www.transitionnetwork.org/
der Vorgänger-Film: http://vimeo.com/8029815

7.8.2013, 12:14

Sommerfest von Transition Bern

24.8.2013 – ab 15h (bei schönem Wetter)

...mit Potluck Picnic, Offener Bühne und Konzert.

Jede/r bringt etwas zu Essen (Potluck) - aber auch Holz, Instrumente, und andere Materialien.

Es gibt was Leute mitbringen und selber planen.

Gaswerkareal, bei der Spirale: tinyurl.com/ETIB-Sommerfest13

Aktuelles Programm und Updates:
www.transition-initiativen.de/group/bern
www.transition-initiativen.de/events/etib-sommerfest-mit-potluck...

5.8.2013, 13:04

Surfing Democracy November 25-26 2013

From the Surfing Democracy 2012:

- Working on true bottom up subsidiarity
- Surfing Democracy - Dynamic Facilitation and Wisdom Councils

Now Surfing Democracy will go into its second round:

Surfing ist about Balancing and about doing the right thing in the right moment. It is the same in politics. So we started "Surfing Democracy": a two-day gathering, where people from anywher, can learn from their practice in participatory processes. We want to address officials in public authorities of communities, regions or states, people from science or practitioners.

Our aim is to create a common learning field for people who are working on the issue of participation. We want to continue on that so people can gain more clarity how to do their work in a better way.

No participation fee! You just have to pay for your traveling expenses, accomodation and food. A more detailed programme and time schedule will follow.

savethedate_surfingdemocr.pdf

4.8.2013, 23:10

Green Phoenix Congress, September 25-29 2013, Schweibenalp, Switzerland

What sort of world are we leaving for our children?
What form of economics supports social and ecologic sustainability?
What forms of living together prevent violence?

The Green Phoenix Congress at the Center of Unity Schweibenalp begins on Wednesday, 25th September with the Opening Evening and ends on Sunday afternoon, 29th September.

Young people all over the world are protesting for the end of the system of destruction and social injustice. What sort of system should then begin?

The fourth Green Phoenix Congress brings together representatives of experiments for the future, communities and experts from four main areas: economy, living together, consciousness and ecology.

This year they take up the challenge to answer the questions posed by the current protesting generation. The main directions of the work are economy and community building. Green Phoenix is looking for “radical solutions” - in the sense of: getting to the roots. The other two areas of Consciousness and Ecology will continue to be present, this time integrated in practical working groups.

The method of the congress

Plenum, working groups, Open Space, Forum, artistic contributions and various chances for a deeper exchange, music, dance, celebration and meditation.

Congress Fees

Since one of our main areas this year is radical economy the Green Phoenix team has decided to embark on a radical experiment of gift economy. Although we need the fees for the financing of the Congress we are leaving the specific amount free. Each participant decides for himself/herself how much they can pay or how much is the value of the experience worth. Around this gift we shall build a common ceremony in the Congress.

Economy

A pivotal point in the globalisation of violence is the existing financial system. Money is today an instrument of internationally-organised destruction and exploitation. We have invited experts in the following topics: common welfare economy, gift economy, regional currencies, exchange circles and other forms of a just, solidary, nature preserving economy.

Could we build just and sustainable economic systems that may overcome the imminent disintegration of the money system? What roles do communities and experiments for the future play? What kind of models exist to invest money away from cycles of destruction into peace projects?

Living together

In many parts of the world is the solidarity of tribes, big families and local communities disintegrated or disintegrating. Violence against women, children and socially weak is an intolerable symptom of this social neglect. In light of this crisis worldwide arise new communities for the future. We have invited representatives from communities and movements in order to speak from their experience.

What do social systems that prevent violence (both direct, open violence as well as invisible, structural, psychological violence) look like? What living models lead to understanding among genders and a new cooperation between generations?

green-phoenix-2013-schweibenalp.pdf

www.schweibenalp.ch
www.greenphoenixglobally.org

4.8.2013, 20:41

Leitideen des Anarchismus und EU-Kritik

Ein paar Überlegungen zum Anarchismus anlässlich des Kongresses im August 2012 in St-Imier und dazu, was der Anarchismus mit der EU-Frage und der direkten Demokratie zu tun hat.

Der Anarchismus – wobei der bestimmte Artikel wohl schlecht gewählt ist, man würde besser von Anarchismen sprechen – vertritt im Selbstverständnis die Idee der Herrschaftsfreiheit: kein Mensch soll über einen anderen herrschen. Was genau unter “herrschen” zu verstehen ist und wieviel Organisation der Gesellschaft sich mit der Idee verträgt, ist dabei bei den Anarchisten umstritten. In der Öffentlichkeit hingegen wird der Anarchismus mit Gegnerschaft zu jeder gesellschaftlichen Ordnung oder gar mit Terrorismus identifiziert. Für beide Vorurteile sind die Anarchisten historisch gesehen zum Teil auch mitverantwortlich. Vor allem wurde der Anarchismus jedoch im 20. Jahrhundert Opfer von negativer Propaganda, wie dies vor der Französischen Revolution auch bezüglich der Demokratie der Fall war (s. als ersten Einstieg den lesenswerten Artikel in Wikipedia ).

Bis ins 18. Jahrhundert wurde Demokratie meist abschätzig als "unkontrollierte" Macht des Volkes verstanden und war damit mit dem im 20. Jahrhundert gängigen Verständnis des Begriffs „Anarchismus“ weitgehend synonym. Seit dem 18. Jahrhundert wird unter Demokratie vor allem repräsentative Demokratie in der Form von Parlaments- und Regierungswahlen verstanden. Dagegen gilt direkte Demokratie allgemein als schon fast utopischer Idealzustand. Im Vergleich zu Monarchie und Diktatur geht es sowohl bei der Demokratie wie auch beim Anarchismus eigentlich um das Recht der Bevölkerung sich selber zu organisieren. Gegenüber "moderner" Demokratie steht der Anarchismus aber für ein konsequenteres Recht auf Selbstorganisation und einen ausgeprägteren Schutz der Freiheiten, auch von Minderheiten.

Herrschaftsfreiheit

Es stellt sich beim Ruf nach Herrschaftsfreiheit die Frage, was damit genau gemeint ist. Bei den Soziologen oder Politologen wird man bei der Suche nach einer griffigen und funktionierenden Definition kaum fündig (s. für eine technische Diskussion des Machtbegriffs Paul Ruppen (1993) Construction d’un réseau de termes sur le pouvoir, Bern, Peter Lang). Von einer solchen Definition hängt aber jede sinnvolle Diskussion ab. Handelt es sich um Herrschaft, wenn Beschlüsse gegen den Willen von betroffenen Personen durchgesetzt werden und diese Beschlüsse demokratisch und bei möglichst grosser Kompromissbereitschaft der Mehrheit gegenüber den Minderheiten sowie unter gleichberechtigter Mitbestimmung aller Betroffenen gefällt wurden? Wenn die Gesellschaft ohne solche Beschlüsse nicht so organisierbar ist, so dass die Menschen die Grundbedürfnisse befriedigen können und in Sicherheit leben können, und würde der Herrschaftsbegriff solche Machtausübung umfassen, wäre die Forderung nach Herrschaftsfreiheit abzulehnen. Aber selbst wenn man die Forderung nach völliger Herrschaftsfreiheit – je nach Begriffsdefinition – ablehnt, ist die Forderung nach möglichst reduzierter Herrschaft begrüssenwert. Bei der Diskussion der verschiedenen anarchistischen Strömungen und Organisationsformen, geht es denn auch vor allem um die Frage, inwiefern es solche Beschlüsse für eine sinnvolle Organisation der Gesellschaft braucht.

Freie Kooperation freier Individuen?

Die Idee von der herrschaftsfreien Zusammenarbeit der Menschen wird oft mit dem Schlagwort "freie Kooperation freier Individuen" zusammengefasst. Auch hier stellt sich die Frage, was "freie Kooperation" genau heisst. Ist unter freier Kooperation auch eine Kooperation zu verstehen, welche mit Einverständnis aller - oder fast aller - alle verpflichtet, gewisse Dinge zu tun, z.B. zur Schaffung öffentlicher Güter beizutragen, wie Schulen, Strassen, Eisenbahnen oder anderer Netze? Diesbezüglich gehen die Anarchisten oft davon aus, dass grundsätzlich alle gesellschaftlich zur Zusammenarbeit verpflichtet sind, dass die freiwillige Pflichterfüllung aber ausreicht und kein eigentlicher Zwang notwendig ist. Solche Kooperation ist durchaus möglich, wie die bewährten Arbeitspraktiken zur Entwicklung der technischen Spezifikationen des Internet und zur Entwicklung von Software in der Open Source Bewegung zeigen, wo es sehr gut gelingt, mit anarchistischen Organisationsstrukturen öffentliche Güter zu produzieren. Die in diesem Bereich gemachten Erfahrungen der letzten vierzig Jahre sind in Zukunft möglicherweise gut auf manche andere Bereiche der Gesellschaft übertragbar. Wie dem auch sei, die Forderung nach freier Kooperation freier Individuen in möglichst vielen Bereichen ist begrüssenswert. Einschränkungen sind allenfalls dann zu dulden, wenn sie sich als nötig für die Produktion grossmehrheitlich gewünschter öffentlicher Güter erweisen und durch demokratisches Einverständnis legitimiert werden.

Ablehnung des Staates

Eine wichtige Forderung des Anarchismus, und gleichzeitig jene Forderung die am meisten Missverständnisse auslöst, ist die Ablehnung des Staates. In der heutigen, aus Nationalstaaten bestehenden Welt, zeichnet sich ein Staat dadurch aus, dass er für ein bestimmtes, von der internationalen Gemeinschaft akzeptiertes Territorium die Verwaltungshoheit hat. Der Staat hat typischerweise eine Hauptstadt und eine Regierung, von der aus der Staat mehr oder weniger zentralistisch verwaltet wird. Es ist diese Verwaltungshoheit, die der Anarchismus ablehnt. Stattdessen besteht er auf der dezentralen Selbstorganisation des Territoriums. Aus dieser dezentralen Selbstorganisation aus freiem Willen entstehende staatsähnliche Strukturen der Zusammenarbeit über das ganze Territorium, und über dessen Grenzen hinweg in die ganze Welt, lehnen die meisten Anarchisten nicht ab. Aus anarchistischer Sicht handelt es sich dabei nicht um einen Staat. Es geht bei der Ablehnung des Staates also eigentlich nur um die konsequente Durchsetzung des Subsidiaritätsprinzips.

Eigentum ist Diebstahl

Ein weiteres Schlagwort aus der anarchistischen Tradition, das auf Pierre-Joseph Proudhon (1809 – 1865) zurückgeht, ist "Eigentum ist Diebstahl". Proudhon geht es dabei um Eigentum an Produktionsmitteln. Im Arbeitsprozess, wo Menschen für Geld arbeiten müssen, wird von den Eigentümern oder dessen Verwaltern Herrschaft auf die Arbeitnehmer ausgeübt – und zwar in einem sensiblen Bereich. Wer nicht willfährig ist, droht die Arbeit zu verlieren. Gibt es nicht viele Alternativen zum augenblicklichen Arbeitgeber, liegen hier etliche Druckmittel bereit – es geht immerhin um die materielle Basis des Lebens. Traditionell fordern die Anarchisten die Kollektivierung des Eigentums an Produktionsmitteln – oft ohne zu verdeutlichen, was das genau heisst. Vermutlich heisst Kollektivierung von Eigentum, dass das Kollektiv mit demokratischen Strukturen die Unternehmung führt. Dies kann zum Beispiel in der Form von Genossenschaften umgesetzt werden, bei denen alle neuen Mitarbeiter automatisch Genossenschafter werden und beim Verlassen des Unternehmens wieder aus der Genossenschaft ausscheiden. Auch die Strukturen des Vereinswesens würden solchen Anforderungen entsprechen.

Schwieriger als die Organisationsformen, ist das Finden von sinnvollen, gut funktionierenden Wirtschaftsordnungen: Wie sind die Beziehungen zwischen den Kollektiven zu regulieren? Traditionell sind manche Anarchisten dafür, dass dies über Beziehungsnetze erfolgt, die von den Kollektiven kontrolliert werden – es ergäbe sich eine Art Räterepublik.

Das Problem mit solchen Konzepten besteht darin, dass sie faktisch zur Bürokratisierung und Hierarchisierung der Gesellschaft führen. Die meisten Menschen haben kein Interesse daran, tagelang an irgendwelchen mühsamen Sitzungen herumzuhängen. Sie werden entsprechend Entscheidungsbefugnisse delegieren. Dies gilt vor allem für die interkollektive Ebene. Dadurch ergibt sich aber automatisch ein Wissensgefälle, das zu Machtungleichgewichten zwischen Individuen führt. Ohne eine von diesen ökonomischen Beziehungsgeflechten relativ unabhängigen Organisation der Gesellschaft (was de facto einem Staat gleichkommt), welche dem Individuum gewisse Rechte garantiert, würden sich unkontrollierte Machtverhältnisse bilden, die den Ideen der Herrschaftsfreiheit diametral entgegenliefen: die Forderung nach der Aufhebung des Staates durch die vernetzten Kollektive ist für die Freiheit der Individuen gefährlich. Selbst bei einem direktdemokratisch organisierten Rechtsstaat mit Gewaltentrennung bliebe das Problem, dass man als Invididuum dem jeweiligen Kollektiv recht stark ausgeliefert wäre, besonders dann wenn es keine anderen Kollektive gibt, die einem aufnehmen würden. Herrschaft hat sicher etwas mit Privateigentum an Produktionsmitteln zu tun, woraus man aber nicht schliessen kann, dass Herrschaftsfreiheit über Kollektivierung zu erreichen wäre.

Eine Alternative zur Regelung der Beziehungen zwischen den Kollektiven bestünde in einem Markt. Auch dieser würde allerdings eine staatliche Regulierung voraussetzen – ohne die der Markt zu Oligo- oder Monopolen führen würde, die mit der Herrschaftsfreiheit unvereinbar sind. Es wäre zudem wiederum keineswegs garantiert, dass alle Menschen in einem Kollektiv Platz fänden. Die Auffassung, dass der Staat in die Kollektive und deren Vertretungen in interkollektiven Gesandtschaften zu verschwinden hat, wird denn auch nicht von allen Anarchisten geteilt. Proudhon vertritt die Vision eines Föderalismus von Gebietskörperschaften ohne Zentralstaat, wobei diese Gebietskörperschaften dann wohl einfach die Staaten wären – auf tieferer Ebene.

Bei einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung, die anarchistischen Ansprüchen genügte, müsste anstelle der Geldschöpfung durch Zinskredite und dem damit verbundenen reinen Wachstumsanreizen, eine Geldschöpfung auf Grund von gezielten, demokratisch legitimierten Anreizkriterien die Wirtschaftsaktivität lenken.

Ni Dieu, ni mâitre

Wichtiger am Anarchismus als die konkrete Ausgestaltung der verschiedenen Organisationsformen, welche ja schliesslich auch im Sinne der Selbstorganisation frei gewählt werden könnten, scheint die machtkritische und egalitäre Haltung dieser Strömung, und deren Betonung freiwilliger Kooperation. Eine solche Haltung ist für eine nicht nur formale Demokratie und einen Staat, der im Dienste der Bevölkerung steht, zentral. Für eine moderne Politik lassen sich aus dieser Haltung ein paar Prinzipien skizzieren, die von Bedeutung sind:

  • Es muss möglichst vielen klar sein, dass die staatlichen Strukturen von möglichst der gesamten Bevölkerung die in diesen Strukturen lebt, gewollt (und auch bezahlt) sein müssen.
  • Es muss möglichst vielen klar sein, dass die staatlichen Strukturen zwar nötig sind, aber dass sie ihren Zweck nur erfüllen können, wenn möglichst viele Menschen staatskritisch sind. Der Staatsapparat muss kritisch begleitet werden und seine Dienstfunktion ist stetig in Erinnerung zu rufen. Jegliche obrigkeitsstaatliche Kultur ist ständig aufzulösen. Die staatliche Verwendung der Mittel wird von den Bevölkerungen inhaltlich und nicht nur parlamentarisch kontrolliert.
  • Entscheidungsbefugnisse sind möglichst nahe an den Bevölkerungen anzusiedeln, damit sie auf Entscheidungen Einfluss haben.
  • Entscheidungskompetenzen dürfen nur so weit als nötig delegiert werden und möglichst wenig weit weg (geographisch oder gesellschaftlich).
  • Das Prinzip der Herrschaftsfreiheit ist so weit als möglich anzuerkennen. Minderheiten ist immer so weit als möglich entgegenzukommen.
  • Wenn immer möglich, sind öffentliche Güter durch freie Zusammenarbeit zu produzieren. Einschränkungen sind nur dann zu dulden, wenn sie sich als nötig für die Produktion grossmehrheitlich gewünschter öffentlicher Güter erweisen und durch demokratisches Einverständnis legitimiert werden.
  • Identifikation mit dem Staat ist nicht anzustreben. Eigenes Engagement und freiwillige Zusammenarbeit mit anderen ist aber nötig, um die Distanz zum Staat klein zu halten.

Damit ist auch schon klar, was Anarchismen mit der EU-Integration zu tun haben könnten. Sie könnten eine wichtige Inspriationsquelle für Kritik an Tendenzen sein, Kompetenzen nach oben in Gremien zu verschieben, die demokratisch nicht kontrolliert werden oder die höchstens formal demokratisch zu kontrollieren sind.

16.7.2013, 12:04

>>> Nourrir la ville - Tagung für lokale und nachhaltige Strategien

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> Weltformatplakat GPB-DA, Stadtratswahlen 2012
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> Souper - Débat politique à Espace Noir
> Du 8 au 12 août, les Imériens accueilleront les anarchistes du monde entier
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> The Story of Change
> A Guidebook of Alternative Nows
> Albert Streichs Mittnächtler
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> Confirmation of the Higgs Boson and the Standard Model
> Plonk & Replonk
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> Surfing Democracy - Dynamic Facilitation and Wisdom Councils
> From Consumers to Citizens
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> Self-organisation as a powerful change agent
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> Out of Print: The 20th Century
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> Helma 1.7.0 has escaped its stealth existence
> The Moon And The Sky by Sade
> Written In Reverse by Spoon
> Keep Cool My Babies!
> Module system strawpersons
> You find what you google for.
> Move your money - It's a Wonderful Life
> ServerJS - Brewing The Perfect Storm
> While society must do things the right way, its people must find ways to do the right thing
> CommonJS effort sets JavaScript on path for world domination
> ServerJS - putting Javascript to work on the *other* side
> Eating healthier would safe the planet
> JVM Web Framework Smackdown
> Before implementing a solution to a problem, always search for a workaround, because the workaround is often better than the original solution
> If they are not ready for what they need, give them the backbone for their future baby steps
> Been there, but haven't done that
> Unus Pro Omnibus - Omnes Pro Uno
> Hang You From the Heavens by The Dead Weather
> Web-based editing of sandboxed server-side javascript apps
> PubSubHub against spam and walled gardens
> CometD at a glance
> Be part of the solution, not part of the problem
> Get Around by Neil Young
> Surrender by Cheap Trick
> A car has nothing to do with a carpet
> ES5 Candidate Specification
> ReverseHttp and RelayHttp
> The best solution is that one isn't needed
> New Eclipse Helma plugin project
> Is the Bespin web-based code editor the ideal future ServerJS IDE?
> Server-Side Javascript Standard Library
> First Soleil on Mont-Soleil
> Rhinola 0.8 - Server JS reduced to the minimum
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> Helma 1.6.3-rc3 ready for testing
> Helma 1.6.3 Release Candidate 2
> Release Candidate 1 of Helma 1.6.3
> Helma at the 2008 OpenExpo in Zurich
> Large Hadron Collider
> Ecmascript Harmony
> The A-Z of Programming Languages jumps to Javascript
> Fresh Javascript IDE in Ganymede Eclipse release
> Helma at the Linuxwochen in Linz
> Brendan on the state of Javascript evolution
> Stuff by George Carlin
> Is AppleScript done?
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> Want ES4 in Helma today?
> SquirrelFish!
> Permaculture 101
> ES4 comes to IE via Screaming Monkey
> Apple's position on ECMAScript 4 proposals
> Helma Meeting Spring 2008
> Attila Szegedi about Rhino, Helma and Server-Side Javascript, and scripting on the JVM in general
> Helma 1.6.2 ready to download
> Larry Lessig's case for creative freedom
> Earthlings - Can you face the truth?
> The Story of Stuff
> A Quick Start to Hello World
> The Overlooked Power of Javascript
> Adobe's position on ES4 features, plus the Flex 3 SDK source code is now available under the MPL
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